Die drei jungen Damen hatten viel Gepäck, sehr viel. Es war scheinbar der ganze Hausrat, den sie mitnahmen. Sie steigen alle drei hinten ein und nannten mir das Fahrziel – einen Club. OK, los geht’s.
Die drei sind aus der Dominikanischen Republik, entnehme ich der Unterhaltung, und verdienen ihr Geld im Rotlicht. Ihr folgendes Gespräch lies nichts aus, was an Praktiken im Gewerbe so üblich zu sein scheint. Sie ziehen ganz schön vom Leder und lachen lautstark darüber, wie ihre Kunden kommen und was sie dazu beitragen…(Details – Aber bitte! Diskretion ist Ehernsache im Taxigewerbe). Zum Glück war es Nacht, denn ich glaube ich wurde auch rot.
Als wir am Ziel ankamen, half ich den zierlichen Mädels noch ihre Koffer auszuladen und ließ es mir dann nicht nehmen, in fließendem Spanisch den Fahrpreis zu verlangen. Ich blickte in drei entsetzte Augenpaare, denn alle drei konnten es nicht fassen, dass ich ihre „Geschäftsgeheimnisse“ verstanden hatte. Sie fassten sich jedoch schnell und lachend belohnten Sie die Fahrt mit einem satten Trinkgeld.
Dienstag, 2. Januar 2007
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